Weitere internationale Aktivitäten

E-Energy in Deutschland und das 7. Rahmenprogramm der EU mit der Ausschreibung "ENERGY.2009.7.3.5. - Neue Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnik für smarte Stromverteilungsnetze"

Die flächendeckende Ausbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien in den Stromverteilungsnetzen wurde international als eine Schwerpunktaufgabe erkannt, um die Vision der Smart Grids zu verwirklichen. Deutschland hat hier mir den vom BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft)  und dem BMU (Bundesministerium für Umweltschutz und Reaktorsicherheit) seit 2009 geförderten 6 E-Energy-Projekten bereits eine Vorreiterrolle übernommen.

Die Europäische Union fördert alljährlich mit hunderten Millionen Euro zukunftsträchtige Projekte innerhalb von Rahmenprogrammen. Eine herausragende Rolle spielt dabei die zukünftige Energieversorgung.
Im Dezember 2008 wurde die Ausschreibung Energy.2009.7.3.5. – Neue Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) für smarte Stromverteilungsnetze veröffentlicht.

In smarten Stromverteilungsnetzen erfordern innovative Konzepte im Hinblick auf die Markteinbindung der Stromkunden, ein effektives Lastmanagement und auf aktive Stromnetze die Entwicklung einer flexiblen IKT- Infrastruktur. Existierende Lösungen haben noch nicht die erforderliche Leistung und Kosten erreicht. Entwicklungen sind erforderlich um IKT- Infrastrukturen einzuführen, die skalierbar, kostengünstig, sicher, zuverlässig und offen sind sowie selbstheilende Eigenschaften aufweisen.

Eine große Zahl von internationalen Konsortien hat sich bis März 2009 um diese Ausschreibung beworben. Zur Auswahl kamen die in Bild 4 gezeigten Projekte:


Projekte der Europäischen Ausschreibung Energy.2009.7.3.5.


Demnach haben je zwei der ausgewählten Projekte in Deutschland und in Spanien, eins in den Niederlanden und eins in Großbritannien ihre Heimat. 58 Firmen und Institutionen aus 16 europäischen Ländern sind an den Projekten beteiligt.

Unser Projekt Web2Energy zeichnet aus, dass:

  • alle drei Säulen der smarten Verteilungsnetze in der Praxis umgesetzt werden,
  • ein Konsortium aus erfahrenen Unternehmen mit klarer Konzentration auf die anstehenden Aufgaben gebildet wurde,
  • alle Kommunikation einheitlich auf dem zukunftsweisenden Standard IEC 61850 basiert und alle Erkenntnisse des Projektes unmittelbar in die Standardisierung fließen,
  • erstmals in der Verteilungsebene eine Kopplung des Datenbankmanagements nach einheitlichem Standard IEC 61968 mit der Kommunikation nach IEC 61850 erfolgt.
  • ein Leuchtturmprojekt mit realen Betriebserfahrungen entsteht.
  • Das Konsortium geht mit Schwung und Elan an die selbst gestellten Ziele und Aufgaben.

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HSE AG
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